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Ausstellungen

Dauerausstellung

Sammlung Brandhorst – Lawler, Twombly, Warhol

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Info
Ausstellung

Future Bodies from a Recent Past—Skulptur, Technologie, Körper seit den 1950er-Jahren

fünf mechanische Hände aus Metall, die verschiedene Gesten zeigen

„Future Bodies from a Recent Past“ macht ein bisher wenig beachtetes Phänomen in der Kunst und insbesondere der Skulptur erlebbar: die wechselseitige Durchdringung von Körper und Technologie. Mit Werken von rund 60 Künstler:innen – vornehmlich aus Europa, den USA und Japan – widmet sich die Ausstellung den großen technologischen Veränderungen seit der Nachkriegszeit und nimmt deren Einfluss auf unsere Vorstellungen von Körpern in den Blick. Die Ausstellung ist eine Reise durch Materialien, Formen, Ausdrucksweisen in der Skulptur, die sich in den letzten 70 Jahren so stark verändert hat, wie wohl nie zuvor in ihrer langen Geschichte.

Ausstellungsinfo

Zeitraum

bis

Dauer

ca. 90 Minuten

Kuratiert von

Patrizia Dander, Franziska Linhardt

Über die Ausstellung

Der menschliche Körper wird von äußeren Einflüssen durchdrungen und geformt. Welch maßgebliche Auswirkungen die rasante Technisierung auf unsere Körper hat und künftig haben wird, ist ebenso offensichtlich wie unabsehbar. Die Vernetzung mit technologischen Geräten in einer zunehmend virtualisierten Welt, aber auch technische „Optimierungen“ von Körper und Geist sind längst Realität geworden. Sie stehen für ein neues Verständnis des Menschen, aber auch für die Sorge vor seiner Kontrolle oder gar Ersetzbarkeit. Dieser Spannung widmet sich die Ausstellung „Future Bodies from a Recent Past“.

In der zeitgenössischen Kunst ist die enge Beziehung zwischen Körper und Technologie deutlich sichtbar. Sie lässt sich als bisher wenig beachtete Geschichte der Kunst und insbesondere der Skulptur jedoch bis weit in das 20. Jahrhundert zurückverfolgen. Mit rund 120 Werken von internationalen Künstler:innen präsentiert die Ausstellung erstmals einen strukturierten Bezugsrahmen für diese Erzählung der Skulptur von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Dabei geht sie folgenden Fragen nach: Wie hat sich das Verhältnis zwischen Mensch und Technologie seit den 1950er-Jahren verändert? Sind die Grenzen noch klar zu ziehen oder sind wir schon eins geworden mit unseren technologischen Umwelten? Wie haben sich die Vorstellungen von Körpern, Körperlichkeit und Materialität dabei verändert?  Und wie reflektieren Künstler:innen in ihren Werken technologische Umbrüche und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen?

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Symposium

In Vorbereitung der Ausstellung fand im Januar 2021 ein dreitägiges Online-Symposium statt. Führende Theoretiker:innen verschiedener Disziplinen zeichneten eine multiperspektivische Geschichte der Skulptur seit den 1950er-Jahren nach. Aufnahmen aller Beiträge und mehr Informationen zum Symposium finden Sie hier.

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