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Panel | Materialisierte Cyberkörper seit den 1980er-Jahren

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Aufzeichnung des Panels „Materialisierte Cyberkörper seit den 1980er-Jahren“ vom 23. Januar 2021, das im Rahmen des Symposiums „Future Bodies from a Recent Past—Sculpture, Technology, and the Body since the 1950s“ stattfand.

Dieses Panel widmet sich den 1980er- und 1990er-Jahren als einem Zeitraum, in dem Körpergrenzen durch prothetische Erweiterungen, die postulierte Vernetzung im Cyberspace und biotechnologische Modifikationen und Mutationen verschoben werden – auch in Richtung nicht menschlicher Artefakte und Spezies. Künstler:innen und Theoretiker:innen hinterfragen die gesellschaftlichen und politischen Narrative von Körper und Identität. Sie fassen das Verständnis des wahrnehmenden Körpers als eines fühlenden neu. Die expansiven Praktiken der Bildsimulation affizieren Vorstellungen von Körperlichkeit. Auch das Verhältnis der Skulptur zum analogen wie virtuellen Raum verändert sich, wobei Erstere in Letzterem aufzugehen droht. Vor diesem Hintergrund erlangt die skulpturale Auseinandersetzung mit dem Körper in seinen veränderbaren, fragmentarischen und kommodifizierten Formen erneut Bedeutung.

 

Sprecher:innen
Jeannine Tang | Unter Vorbehalt der Sicherheit: Tishan Hsu und Julia Scher

Marie-Luise Angerer | „Body Options Revised“: von der Cyborg-Erweiterung zur sensitiven Verschränkung

 

Moderation
Franziska Linhardt

 

Symposium

Future Bodies from a Recent Past—Skulptur, Technologie, Körper seit den 1950er-Jahren

 

Abb.: Abb.: Tishan Hsu, Autopsy, 1988, Installationsansicht im Hammer Museum, Los Angeles, 2019, Privatsammlung