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Info
Ausstellung

Lucy McKenzie

Lucy McKenzie May of Teck, 2010

Lucy McKenzie (geb. 1977 in Glasgow), bekannt für ihren malerischen Einsatz illusionistischer Trompe-l'oeil-Effekte und architektonisch skalierte Installationen, etablierte sich schnell als eine der bemerkenswertesten Künstlerinnen ihrer Generation. Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin selbst entwickelte Ausstellung wird mit über 100 Werken aus der Zeit von 1997 bis heute erstmals den gesamten Umfang ihres Schaffens untersuchen.

Ausstellungsinfo

Zeitraum

bis

Dauer

ca. 90 Minuten

Kuratiert von

Jacob Proctor

Über die Ausstellung

Lucy McKenzie appropriiert Bilder, Objekte und Motive aus der Architektur- und Designgeschichte, aus Literatur, Musik und Film, ebenso wie aus Mode, Politik und Sport. Sie verändert diese Ausgangsmaterialien mit altmodischen Techniken der dekorativen Malerei des 19. Jahrhunderts und schafft dabei überraschende neue Konstellationen, die eine alternative Geschichte der Malerei beleuchten, die das Volkssprachliche, das Häusliche und das Kollaborative betonen. Die sogenannten “Angewandten Künste” tauchen bei ihr als Protagonisten einer Erzählung auf, die von den etablierten Chronologien der Avantgarde und der modernen Kunst abweicht.

 

Obwohl McKenzie als Malerin bekannt ist, umfasst ihr Werk auch Zeichnungen, Texte, skulpturale Objekte und Videos. Ihre Praxis, die oft kollaborativ und interdisziplinär ist, geht nicht selten über den Galerieraum hinaus, und hat unter anderem zur Gründung eines Plattenlabels, einer Bar und einer erfolgreichen Modelinie geführt. Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin selbst entsteht, bietet die Möglichkeit, das gesamte Spektrum ihrer Arbeit erstmals an einem Ort zusammenzubringen.

 

Mit über 100 Werken von 1997 bis heute wird die Ausstellung die gesamte untere Ebene des Museums Brandhorst einschließlich der Mediengalerien füllen. Beispiele aus allen bedeutenden Werkgruppen der Künstlerin sind versammelt, angefangen bei frühen Gemälden, die sich auf Popmusik und die Olympischen Spiele in der Ära des Kalten Krieges beziehen, über ihre anschließende Auseinandersetzung mit den Traditionen der schottischen und osteuropäischen Wandmalerei und der belgischen Illustration und Typografie bis zu großformatigen Gemälden, die auf Grundlage von historischen Baustilen entstanden. Ebenfalls enthalten sind Werke aus ihrem kollaborativen Modelabel und Forschungsbüro Atelier E.B. und jüngste Arbeiten, die die Grenzen zwischen Malerei, Skulptur und Möbel verwischen und zum Teil speziell für die Ausstellung entwickelt werden.

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Publikation

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher und reich bebilderter Katalog, der die erste systematische Darstellung und wissenschaftliche Analyse von Lucy McKenzies Werk bietet. Neben einem Essay des Ausstellungskurators Jacob Proctor enthält der Katalog Beiträge international renommierter KünstlerInnen, KritikerInnen und Kunst- und KulturhistorikerInnen. Er erscheint in zwei Ausgaben (Deutsch, Englisch) und wird sich als Standardwerk für die weitere internationale und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit McKenzies Werk etablieren.