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Kontakt +49 (0)89 23805 2286
info@museum-brandhorst.de Adresse Theresienstraße 35A
80333 München

Aktuelle Ausstellungen

Filmstills aus Mark Leckeys „Fiorucci Made Me Hardcore“ (1999) Ausstellungsreihe „Spot On"

Spot On: Mark Leckey

Forever Young Jubiläumsausstellung 10 Jahre Museum Brandhorst München Ausstellung

Forever Young – 10 Jahre Museum Brandhorst

Installationsansicht Ausstellungsreihe „Spot On"

Spot On: Jana Euler & Thomas Eggerer

Installationsansicht Ausstellungsreihe „Spot On"

Spot On: Josh Smith

Aktuelle Veranstaltungen

Kunstvermittlung im Museum Brandhorst Workshop

Pop-Up Factory im Museum Brandhorst

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Führung

Let’s talk about art – Vor der Kunst und an der Bar

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Info
Publikation

Georg Herold. Multiple Choice

Seit den großen retrospektiven Ausstellungen 2005 haben sich im Werk Georg Herolds (*1947) enorme Veränderungen ergeben. Sein nicht selten missverstandener Umgang mit dem Material Holz oder der Dachlatte ist vom Künstler so erheblich verändert worden, dass nochmals deutlicher zu Tage tritt: Nie ist es ihm vordringlich um die Verwendung der sogenannten poveren Materialien gegangen, also um einen Nachweis, dass Kunst aus »einfachen« ­Materialien entstehen kann. Schon die vielfältigen Leinwandarbeiten mit Backsteinen oder Kaviar haben diese Deutung eigentlich widerlegt. Allerdings hat Georg Herold mit ironischen Titeln stets Fallstricke für die Betrachtenden aufgespannt, weil sich seiner Ansicht nach nichts „über ­Erzählung vermitteln lässt, wenn es nicht völlig langweilig werden soll“. Und so hat er in den letzten Jahren einen radikal anderen Weg eingeschlagen, ohne narrativ zu werden. Aus einfachen Dachlatten mit ihren Möglichkeiten, für etwas Halterung, Rahmen oder Platzhalter zu sein, werden jetzt Bestandteile einer energetisch auf­geladenen Skulptur: die neuen ­figürlichen Arbeiten, die komplett aus Latten geformt sind. Egal, ob es dann noch zum Einsatz einer straff gespannten »Außenhaut«, also einer eigens ­angefertigten Hülle kommt oder der Blick unverwandt auf die Konstruktion selbst fällt, hier wird die ­Latte in ihrem vollen Recht als künstlerisches Mittel eingesetzt. Dass damit ein weiterer großer Schritt getan ist, sieht auch der Künstler: »Schönheit war ja nie das Ziel, sondern man versucht, eine be­sondere Technologie zu ent­wickeln und umzu­setzen, und plötzlich merkt man, dass dabei schöne Sachen entstehen können.« Das Sammlerehepaar Brandhorst hat seit den 1980er Jahren die Multiples gesammelt.

Im Museum Brandhorst in München wurde 2012 eine große Sonderausstellung eingerichtet, die neben den Multiple-Beständen der Sammlung Leihgaben von Kaviar-Bildern sowie neue figurative und installative ­Arbeiten zeigt – im reichhaltigen Katalog sämtlich abgebildet.

  • Herausgegeben vonArmin Zweite
  • Mit Beiträgen vonRudi Fuchs, Friedrich Wolfram Heubach, Anna Rühl, Nina Schleif, Armin Zweite
  • VerlagSnoeck Verlag, Köln
  • Format28,4 x 22 cm
  • Umfang200 Seiten | 180 Abbildungen
  • GestaltungKühle und Mozer, Köln
  • SpracheDeutsch & Englisch
  • ISBN-Nr.978-3-86442-007-8 (DE)
    978-3-86442-016-0 (EN)
  • Preis39.80 Euro im Museum