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Ausstellung

Alexandra Bircken: A–Z

Dauerausstellung

Sammlung Brandhorst – Lawler, Twombly, Warhol

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Ausstellung

Site Visit

Innenansicht Architektur des Museum BrandhorstArchitekten: Sauerbruch & Hutton

Wie nutzen Künstler:innen den Ort als Material? Wie setzen sie sich mit institutionellen Ausstellungsräumen und dem Umfeld, aus dem heraus ihre Arbeiten entstehen, auseinander? Wie können wir uns diesen Fragen jenseits des bekannten Modells der Ortsspezifität annähern? „Site Visit“ sucht Antworten und bringt in München, New York, Berlin und Los Angeles lebende Künstler:innen zusammen. Eine Ausstellung im Verbund mit diversen Gesprächsformaten schafft einen neuen Rahmen, um zu verstehen, wie Künstler:innen heute arbeiten.

Ausstellungsinfo

Zeitraum

bis

Dauer

ca. 90 Minuten

Kuratiert von

Giampaolo Bianconi

Über die Ausstellung

„Site Visit“ findet im März 2022 im Patio, der großen offenen Halle im Untergeschoss des Museums Brandhorst, statt. Neben Workshops, Künstler:innengesprächen und Talks umfasst das Programm auch wechselnde Installationen. Während des gesamten Monats stellen die in Deutschland arbeitenden Künstler:innen Helin Alas (* 1987), Johanna Klingler (* 1988), Robert Keil (* 1987) und Maria VMier (* 1975) im Wochenrhythmus ihre Arbeiten vor. Jeden Dienstag wird eine neue Installation im weitläufigen Patio zu sehen sein. Dabei reicht der Querschnitt der künstlerischen Ausdrucksmittel von Malerei und Skulptur bis hin zu Performance und elektronischen Medien. In unterschiedlicher Weise beschäftigen sich die Werke modellhaft mit institutionellen Räumen: durch Einbeziehung und Arbeit mit dem Raum oder aber eine Abkehr von und Reibung an ihm.

 

Darüber hinaus wird eine Gruppe eingeladener Künstler:innen – Cameron Rowland (USA, * 1986), Carolyn Lazard (USA,* 1987), Haris Epaminonda (Zypern, * 1980) und Madeline Hollander (USA, * 1986) – in das Museum Brandhorst kommen. Im Rahmen von Workshops und Talks besteht die Möglichkeit, sich intensiv mit zeitgenössischen künstlerischen Praktiken auseinanderzusetzen. Zur den Tagesworkshops werden in München lebende Künstler:innen und Studierende eingeladen, die abends stattfindenden Künstler:innengespräche sind frei für die Öffentlichkeit zugänglich. Das vollständige Programm wird in Kürze bekannt gegeben.

 

Über den gesamten März wird Madeline Hollanders neue Installation „Sunrise/Sunset“ (2021) ein wachsames Auge auf den Patio des Museums werfen. Anhand recycelter Autoscheinwerfer vollzieht sie das Verstreichen der Zeit rund um den Globus nach und bietet einen kontemplativen Horizont für die Reihe lokaler wie internationaler Begegnungen.

 

Abbildungen (v.l.n.r.)

Abb. 1: Helin Alas, „Traumhaus“, vierte Visualisierung (angestoßen von Alex Wissel), 2021, Karamell, Fotodruck, Birnenholz, 11 x 25 x 25 cm

Abb. 2: Johanna Klingler, Ausstellungsansicht „12 we do lunch“ bei Jakob Forster, Rotterdam, 2021, Mixed Media Installation, Maße variabel

Abb. 3: Robert Keil, „Machine I“, 2018, PVC, Methangas, Kartoffelschalen, Wasser, 150 x 100 cm

Abb. 4: Maria VMier, „Companions in doubt and in failure [orange]“, 2021, Tusche, Pigment, Gummi Arabicum auf säurefreies Papier, ca. 280 x 196 cm

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Werkabbildung einer Wandinstallation aus Karamell, Fotodruck, Birnenholz
Installation aus einem Wandbild im Hintergrund und zwei filigranen, pflanzenartigen Skultpuren in Grau im Vordergrund.
Installation am Boden, rechteckiges, gelbliches Kissen aus PVC, Methangas, Kartoffelschalen, Wasser, 150 x 100 cm
Zeichnung in Orange und Violett aus Tusche, Pigment, Gummi Arabicum auf säurefreiem Papier

Konzept

Künstler:innen beziehen sich heute in vielfältigen und komplexen Weisen, die über das Modell der Ortsspezifität hinausweisen, auf Orte und ihre Bedeutungen. Der Ort – sei er institutionell, historisch oder metaphorisch – spielt eine wichtige Rolle im Schaffen sämtlicher an „Site Visit“ teilnehmender Künstler:innen. Als experimentelle Formen der Auseinandersetzung bieten ihre Praktiken die Möglichkeit, über die Bedeutung des Ortes in der Gegenwartskunst nachzudenken.

Programm

Jeden Dienstag im März wird eine neue Installation zu sehen sein. Während des gesamten Monats finden abends öffentlich zugängliche Künstler:innengespräche statt. Die Teilnahme an den Workshops erfolgt nur auf Einladung. Ein vollständiges Programm wird in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Lokal und international

„Site Visit“ wurde vom Museum Brandhorst initiiert, um in München, New York, Berlin und Los Angeles arbeitende Künstler:innen zusammenzubringen. Im Rahmen des Programms haben alle Künstler:innen Gelegenheit, ihre Praxis ausführlich dem Publikum zu erläutern – als wichtiger Teil des Museumsauftrags, über die innovativsten Künstler:innen der Gegenwart zu informieren.

 

Installation der zeitgenössichen Künstlerin Madeline Hollander, die aus verschiedenen Autolichtern besteht.
Installation der zeitgenössichen Künstlerin Madeline Hollander, die aus verschiedenen Autolichtern besteht.
Installation der zeitgenössichen Künstlerin Madeline Hollander, die aus verschiedenen Autolichtern besteht.
Installation der zeitgenössichen Künstlerin Madeline Hollander, die aus verschiedenen Autolichtern besteht.