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Info
Keith Haring

Untitled (Subway Drawing)

  • Übersetzter TitelOhne Titel (U-Bahn-Zeichnung)
  • Jahr1983
  • MaterialKreide auf Papier, Original U-Bahn-Rahmen aus glasfaserverstärktem Kunststoff
  • Maße221 x 114.3 cm
  • Erwerbsjahr2012
  • InventarnummerUAB 1120
  • AusgestelltErdgeschoss

Mehr über das Werk

Keith Haring kam 1978 als Stipendiat der School of Visual Arts nach New York. Inspiriert von den Graffiti in der Stadt, entwickelte er seinen eigenen kalligrafischen Zeichenstil. Seine Hauptmotive, stets in einem Zug und nur als Umrisslinie gezeichnet, sind geschlechtslose Figuren, krabbelnde Babys – für ihn die „reinste und positivste Form menschlichen Lebens“ – und seltsame Tierwesen. Auch wenn seine Figuren unbekümmert wirken, thematisierte der Künstler damit immer auch existenzielle politische und gesellschaftliche Fragen, wie die der Gleichberechtigung unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder sexueller Neigung.

Bei einer Fahrt mit der U-Bahn fiel Haring eine leere Werbefläche aus schwarzem Papier ins Auge: der ideale Ort für seine Zeichnungen. Drei der vielen Tausend als Kunst im öffentlichen Raum hinterlassenen Zeichnungen befinden sich in der Sammlung Brandhorst, auf einer der drei „Subway Drawings“ ist sogar noch das ursprünglich daneben geklebte Poster zu sehen: ein Werbeplakat für einen 3-D-Film mit dem bezeichnenden Titel „The Man Who Wasn’t There“. Es scheint ganz unwahrscheinlich, dass sich so etwas erhalten würde, doch Haring sagte: „Da sie so empfindlich waren, rührten die Leute sie nicht an, sie respektierten sie; sie radierten sie nicht weg oder zerstörten sie. Das verlieh ihnen diese ganz eigene Kraft. Es war dieses kreideweiße, fragile Etwas inmitten all dieser Kraft und Spannung und Gewalt, die von der Subway ausgeht.“

Weitere Sammlungswerke

Cy Twombly, Untitled (Bacchus), 2005, UAB 488aus der Sammlung Brandhorst
Cy Twombly Untitled (Bacchus), 2005
Werkabbildung Cy Twombly, Bacchanalia - Fall (5 Days in November), 1977 im Museum Brandhorst in München Teil der Sammlung Brandhorst
Cy Twombly Bacchanalia – Fall (5 Days in November), 1977
Werkabbildung zu 'May of Teck' von Lucy McKenzie aus der Ausstellung 'Lucy McKenzie - Prime Suspect' im Museum Brandhorst
Lucy McKenzie May of Teck, 2010
Illusionistische Malerei des Künstlers Thomas Bayrle mt vielen verzerrten Köpfen.
Thomas Bayrle Vasarely, 1965
Alexandra Bircken, New Model Army, 2016, UAB 1104aus der Sammlung Brandhorst
Alexandra Bircken New Model Army, 2016
K.H. Hödicke (*1938), Hinterhof (Himmel über Schöneberg), 1973, Schenkung des Künstlers I Gift of the artist 2020
K.H. Hödicke Hinterhof (Himmel über Schöneberg), 1973