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Info
Mark Leckey

UniAddDumThs “ANIMAL”

Informationen zum Kunstwerk

  • Übersetzter TitelUniAddDumThs “TIER”
  • Jahr2014-ongoing
  • Materialverschiedene Materialien, Maße variabel
  • InventarnummerUAB 1270
  • AusgestelltAktuell nicht ausgestellt
  • CopyrightMark Leckey. Foto: Elisabeth Greil, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Museum Brandhorst, München
  • Audioguide

Mehr über das Werk

Die raumgreifende Installation von Mark Leckey bietet einen ungewöhnlichen Blick auf die Technikgeschichte. 2013 war der britische Künstler eingeladen, eine Ausstellung zu kuratieren. Entlang von übergeordneten Begriffen – „Mensch“, „Maschine“, „Tier“ – wählte er Kunstwerke und Gegenstände mit Bezügen zu Technologie, Popkultur und Menschheitsgeschichte aus. Er arrangierte sie dicht an dicht in großen Displays. Hier kreuzten sich Gegenstände (aber auch das technologische Imaginäre) verschiedener Zeiten und Zusammenhänge. Zum Ende der Ausstellung entschied Leckey, die Objekte für sich zu bewahren, indem er mit analogen und digitalen Mitteln – durch 3-D-Drucke, Fotografien oder auch Pappaufsteller – (autorisierte) Kopien und Reproduktionen davon schuf. So entstand „UniAddDumThs“. Ausgangspunkt seiner Auswahl war die Beobachtung, dass die Technologie unsere Beziehung zu den Dingen verändert hat. Denn unsere hoch digitalisierte Umgebung ist zunehmend von „belebten“ und „vernetzten“ Gegenständen bevölkert: Computer sprechen mit uns, unser Kühlschrank weiß, was wir gerne essen. Der Glaube an das Eigenleben der vermeintlich „dummen Dinge“ wird immer normaler. Dies verbindet unsere technologisierte Welt mit dem animistischen Denken aus vormodernen Zeiten, als Gegenstände noch als lebendig oder gar beseelt wahrgenommen wurden.

Für Kinder und alle Neugierigen

Hey Buddy, schau mal, was für eine abgefahrene Ansammlung merkwürdiger Objekte! Was sich Mark wohl hierbei dachte? Wusstest Du, dass er über Jahre hinweg Bilder verschiedener Gegenstände im Internet sammelte? Er suchte nach Darstellungen von „Mensch“, „Tier“ und „Maschine“. So entstand eine riesige Sammlung von hunderten Bildern. Bei einer Ausstellung wollte Mark aber unbedingt die Gegenstände selbst zeigen und keine Bilder von ihnen. Dafür hat er zahllose und ganz unterschiedliche Objekte ausgeliehen - von religiösen Gegenständen verschiedener Kulturen bis zu einem Raumfahrtanzug für einen Hund. Nachdem die Ausstellung vorbei war, musste er sie wieder zurückgeben, deshalb hat er vorher Fotografien, Pappaufsteller oder 3-D-Drucke davon hergestellt. Diese Kopien kombiniert er in drei Räumen immer wieder neu. Dabei fand Mark heraus, dass in Bildern von Menschen, Tieren und Maschinen immer auch etwas Magisches mitschwingt, und  einige der Dinge scheinen auch ein Eigenleben zu führen. Hör genau hin: etliche machen Geräusche oder bewegen sich gar!

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