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Cy Twombly im Museum Brandhorst

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Gemaine Richier

Le Griffu

  • MaterialBronze
  • Maße82 x 86 x 80 cm
  • AusgestelltErdgeschoss
  • Copyright© Rheinisches Bildarchiv, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Mehr über das Werk

Die französische Künstlerin Germaine Richier schuf Mischwesen aus Mensch, Tier und  Fantasiegestalt, die sie selbst als „Hybride“ bezeichnete. In Paris hatte sie bei Antoine Bourdelle, einem Schüler von Auguste Rodin studiert, und revolutionierte die Bildhauerei ab den 1940er-Jahren. Durch Kriege und Katastrophen geprägt, wollte sie die damit verbundenen Ängste auch in ihren Kunstwerken sichtbar machen. „Le Griffu“ zeugt von den albtraumhaften Kriegserfahrungen wie auch von Richiers Faszination für Mythen und Naturmagie: Der geschlechtslose gebeugte Körper mit Tierkopf und Krallenfortsätzen an den Ellenbogen offenbart sich als unheimliche Kreatur, die zwischen Fledermaus und Mensch angesiedelt ist. Eingespannt in starre Stabverbindungen ist die bronzene Oberfläche zerfurcht und durchlöchert. Damit erzählt das hybride Wesen von einer grundlegenden Offenheit und Verletzlichkeit des Körpers und wie dieser in stetiger Verwandlung ist.Zugleich handelt diese Skulptur in der zerrütteten Wirklichkeit der 1950er-Jahre von der Suche nach einem neuen Menschenbild.

Weitere Werke

Mark Leckey UniAddDumThs “MAN”, 2014-ongoing
David Smith Untitled
Cy Twombly , Untitled, 2003, UAB 481aus der Sammlung Brandhorst
Cy Twombly Untitled, 2003
Cy Twombly, Untitled ('THE MATHEMATICAL DREAM OF ASHURBANIPAL') (Lexington), 2000, UAB 657aus der Sammlung Brandhorst
Cy Twombly Untitled („THE MATHEMATICAL DREAM OF ASHURBANIPAL“) (Lexington), 2000
Cy Twombly Untitled, 1957