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Georg Baselitz

Zwei Hände

  • Jahr1984
  • MaterialÖl auf Leinwand
  • Maße162 x 130 cm
  • Erwerbsjahr1990
  • InventarnummerUAB 14
  • AusgestelltUntergeschoss

Mehr über das Werk

Schon seit den 1960er-Jahren malt Georg Baselitz seine auf dem Kopf stehenden Bilder: „Die Umkehrung des Motives im Bilde gab mir die Freiheit, mich mit malerischen Problemen auseinanderzusetzen.“ Die Frage nach einem Falsch- oder Richtigherum lässt sein Werk „Zwei Hände“ jedoch offen. Vielmehr geht es in dem Bild um die Befragung der eigenen Malmittel. Denn während der Künstler in etlichen seiner Malereien der 1980er-Jahre die Farbe mit den eigenen Fingern und Handballen auf den Bildgrund auftrug, werden die Hände hier zum Motiv seines Bildes. In nahezu hastig gemalten, pastosen Pinselstrichen hat er sie isoliert und in Übergröße auf die Leinwand gebracht. Sie stehen für Baselitz’ Auseinandersetzung mit dem erforderlichen „Rüstzeug der Maler“ – gerade in der Malerei sind Hände dem Künstler das wichtigste Werkzeug und Ausdruck individueller Kreativität. Doch selbst als nutzlose, vom Körper gelöste Elemente bestechen sie bei Baselitz in ihrer Lebendigkeit. Diese verdanken sie und das Bild den gestisch aufgetragenen Farbspuren und kraftvollen Farben, die der Künstler wiederum mit seinen eigenen Händen gemalt hat.

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