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80333 München

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Filmstills aus Mark Leckeys „Fiorucci Made Me Hardcore“ (1999) Ausstellungsreihe „Spot On"

Spot On: Mark Leckey

Forever Young Jubiläumsausstellung 10 Jahre Museum Brandhorst München Ausstellung

Forever Young – 10 Jahre Museum Brandhorst

Installationsansicht Ausstellungsreihe „Spot On"

Spot On: Jana Euler & Thomas Eggerer

Installationsansicht Ausstellungsreihe „Spot On"

Spot On: Josh Smith

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Forever Young

Führung durch die Ausstellung „Forever Young“ Themenführung

Die dunkle Seite der Pop-Art

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Pressemitteilung

Vorschau 2020

Ausstellungen im Museum Brandhorst

VERLÄNGERT BIS 19. JULI 2020

FOREVER YOUNG – 10 JAHRE MUSEUM BRANDHORST

Seit der Eröffnung im Mai 2009 hat sich im Museum Brandhorst einiges getan. Neben vielen Ausstellungen wurde die Sammlung von 700 auf über 1200 Werke erweitert. Heute ist sie eine der wichtigen musealen Kollektionen für Gegenwartskunst in Europa mit bedeutenden Werken von Künstlerinnen und Künstlern wie Andy Warhol, Cy Twombly, Bruce Nauman, Cady Noland oder Wolfgang Tillmans. Der zehnte Geburtstag des Museums ist Anlass für eine Schau aus den Sammlungsbeständen, die einen Bogen von den frühen 1960er-Jahren bis in die aktuelle Kunstproduktion spannt. Zu den bekannten Höhepunkten werden erstmals zahlreiche Neuerwerbungen präsentiert, die seit 2009 in die Sammlung aufgenommen wurden.

 

17. JANUAR BIS 19. APRIL 2020

SPOT ON: THOMAS EGGERER UND JANA EULER

Große malerische Gesten und Auftritte werden oftmals dem Männlichen zugeschrieben. Duktus, Format, Farbauftrag, aber auch Motive, sogar ganze Malstile – denkt man an den Abstrakten Expressionismus – werden mit einer Vorstellung von Maskulinität verknüpft. Daraus resultierte ein Selbstverständnis der Malerei, das von schaffender wie von betrachtender Seite gleichermaßen genährt wurde. In den Werken von Jana Euler und Thomas Eggerer begegnen uns Antworten und Gegenentwürfe auf solche malerischen Ausdrucksformen. Nicht ohne Ironie überführt Eggerer das Sujet des bürgerlichen Lustwandelns in seiner monumentalen Malerei „Waterworld“ (2015) in eine Szenerie des isolierten Nebeneinanders von selbstbezogenen, ausschließlich männlichen Figuren. Bei Eulers „Great White Fear“-Serie werden die aus dem Wasser herausragenden Haie mit der Angst, die in ihren anthropomorphisierten Gesichtern geschrieben steht, zum Ausdruck eines gesamtgesellschaftlichen Paradigmenwechsels.

 

17. JANUAR BIS 19. APRIL 2020

SPOT ON: JOSH SMITH

Seit 2001 stellt der in New York lebende Künstler Josh Smith (* 1976, Tennessee) in seinen Malereiserien ein einzelnes Motiv oder eine isolierte Bildidee in den Mittelpunkt, die er in Variationen wiederholt. Das in der Sammlungspräsentation gezeigte Repertoire an Sujets umfasst dabei so Unterschiedliches wie Sonnenuntergänge, Stoppschilder oder die eigene Signatur. Indem Smith diese Motive durch eine kontinuierliche Vervielfältigung ihrer Einzigartigkeit beraubt, entzieht er dem malerischen Gestus die persönliche Aufladung.

Die expressive Geste wird zum formalen Mittel, mit dem es Smith gelingt mit Malerei über Malerei nachzudenken. Auch die ausgestellten Collagen und eine Serie von Barhockern, die mit Smiths Handabdruck auf standardisierte Weise individualisiert sind, verweisen auf seine künstlerische Strategie, bei der die Technik selbst zum zentralen Konzept erhoben wird.

 

AB 02. MAI 2020

SPOT ON: BÜCHER AUS DER SAMMLUNG BRANDHORST

Künstlerpublikationen spielen sowohl in der Sammlung als auch im Programm des Museums Brandhorst eine bedeutende Rolle. Mit Ausstellungen wie „Reading Andy Warhol“ (2014), „Ed Ruscha: Bücher & Bilder“ (2013) oder „Picasso Künstlerbücher“ (2010) wurde die Bedeutung von Büchern als künstlerisches Medium wiederholt in den Fokus gerückt. In dieser „Spot On“-Ausstellung werden zentrale Neuerwerbungen der letzten Jahre vorgestellt, die einerseits das Buch als Reflexionsraum und formales Mittel, andererseits als Ort politischer Auseinandersetzung adressieren.

Mit Büchern und Werken von Richard Artschwager, Paul Chan, Jacqueline Humphries, Arthur Jafa, Kara Walker, Ed Ruscha, Andy Warhol, Lawrence Weiner u.a.

 

10. SEPTEMBER 2020 BIS 21. FEBRUAR 2021

LUCY MCKENZIE

Lucy McKenzie (geb. 1977 in Glasgow), bekannt für ihren malerischen Einsatz illusionistischer Trompe-l'oeil-Effekte und architektonisch skalierte Installationen, etablierte sich schnell als eine der bemerkenswertesten Künstlerinnen ihrer Generation. Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin selbst entwickelte Ausstellung wird mit über 100 Werken aus der Zeit von 1997 bis heute erstmals den gesamten Umfang ihres Schaffens untersuchen. Beispiele aus allen bedeutenden Werkgruppen der Künstlerin sind versammelt, angefangen bei frühen Gemälden, die sich auf Popmusik und die Olympischen Spiele in der Ära des Kalten Krieges beziehen, über ihre anschließende Auseinandersetzung mit den Traditionen der schottischen und osteuropäischen Wandmalerei und der belgischen Illustration bis zu großformatigen Gemälden, die auf Grundlage von historischen Baustilen entstanden. Ebenfalls enthalten sind Werke aus ihrem kollaborativen Modelabel und Forschungsbüro Atelier E.B. und jüngste Arbeiten, die die Grenzen zwischen Malerei, Skulptur und Möbel verwischen und zum Teil speziell für die Ausstellung entwickelt wurden.

Pressebilder

Josh Smith Untitled, 2013 UAB 1144

Josh Smith, Untitled, 2013
Foto: Farzad Owrang © Josh Smith

Thomas Eggerer Waterworld, 2015 UAB 1079

Thomas Eggerer, Waterworld, 2015
Courtesy of the artist and Petzel, New York

Jana Euler GWF 5, 2019

Jana Euler, GWF 5, 2019
Foto: Diana Pfammatter, Courtesy of the artist and Galerie Neu, Berlin

Ed Ruscha Old Book Back Then, 2011 UAB 830

Ed Ruscha, Old Book Back Then, 2011
© Ed Ruscha. Courtesy of the artist and Gagosian

Lucy McKenzie Rebecca, 2019

Lucy McKenzie, Rebecca, 2019
Courtesy of the Artist and Cabinet, London