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Themenwelt

Raum

Ob im öffentlichen Raum, in Privatsammlungen oder Museen – Kunst wird an vielen Orten gezeigt. Welche Rolle spielen Ort und Raum in der zeitgenössischen Kunst? Auch die Dimension und Beschaffenheit des Kunstwerks spielen eine Rolle. Welchen Raum beansprucht also eine dreidimensionale Skulptur im Unterschied zu einem Werk auf Papier oder Leinwand? Wie verändert die Kunst den Raum und der Raum die Kunst?

Was kann ein Raum alles sein und mit sich bringen?

Braucht ein Raum vier Wände, einen festen Boden und ein sicheres Dach, oder entstehen Räume auch mit weniger oder anderen Formen von Infrastruktur? Was und auch wer gestaltet Orte und Räume? Was wirkt auf diese Orte und Räume ein? Kunst spielt oft mit unterschiedlichen Facetten von Räumen und Orten – auch die nachfolgenden Werke und Künstler:innen.

Kunstwerk Factory

Kunstwerk Atelier E.B (Lucy McKenzie und Beca Lipscombe), Faux Shop, 2018

„Faux Shop“ ist eine skulpturale Installation und zugleich Schaufenster für eine Modekollektion. Das Schaufenster ahmt ein Damenbekleidungsgeschäft nach. Lucy McKenzie hat die marmorierten Teile der Installation selbst illusionistisch bemalt. Wie sich bewegende Gespenster wurden die Kleider entweder an die Wände gepinnt, in die Auslage gelegt, oder dynamisch an Drähten aufgehängt. Die Kleidung stammt von Atelier E.B, einem kollaborativen Modelabel und Forschungsbüro, das Lucy McKenzie gemeinsam mit der Designerin Beca Lipscombe betreibt.

Kunstwerk Factory

Kunstwerk Sauerbruch Hutton, Museum Brandhorst

Das Museumsgebäude mit seinem langen, zweigeschossigen, rechteckigen Baukörper und der mehrfarbigen Fassade aus 36 000 vertikalen Keramikstäben wurde von Sauerbruch Hutton Architekten entworfen und befindet sich im Kunstareal in Münchener Stadtviertel Maxvorstadt. 23 verschiedene Farben lassen sich zählen und drei Farbfamilien zuordnen: Pastelltönen, leuchtend bunten Farben und dunkleren Nuancen. Das regenbogenartige Farbschema wurde von den Farben der bestehenden Fassaden in der Maxvorstadt inspiriert.

Kreativprojekt Factory

Kreativprojekt Architecture I - Museum Brandhorst new!

Entwirf ein Museumsgebäude nach deinen Vorstellungen.

Welchen Raum nimmt die Kunst ein?

Findest du Kunst im Park, in der Schule, auf der Straße? Was haben diese Orte gemeinsam und wie tragen sie zu einer anderen Erfahrung von Kunst bei? Kennst du Künstler:innen, die sowohl für den öffentlichen Raum als auch für Museen arbeiten? Können unterschiedliche Räume durch Kunst miteinander verbunden werden?

Künstler:in Factory

Künstler:in Keith Haring

wurde 1958 in Reading in Pennsylvania in den Vereinigten Staaten geboren und starb 1990 in New York.

Kunstwerk Factory

Kunstwerk Sauerbruch Hutton, Museum Brandhorst

Das Museumsgebäude mit seinem langen, zweigeschossigen, rechteckigen Baukörper und der mehrfarbigen Fassade aus 36 000 vertikalen Keramikstäben wurde von Sauerbruch Hutton Architekten entworfen und befindet sich im Kunstareal in Münchener Stadtviertel Maxvorstadt. 23 verschiedene Farben lassen sich zählen und drei Farbfamilien zuordnen: Pastelltönen, leuchtend bunten Farben und dunkleren Nuancen. Das regenbogenartige Farbschema wurde von den Farben der bestehenden Fassaden in der Maxvorstadt inspiriert.

Kreativprojekt Factory

Kreativprojekt Urban und öffentlich!

Auf den Spuren des öffentlichen Raums - setze dein Thema in Szene.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Museum für zeitgenössische Kunst betrittst?

Mach' einfach eine Gedankenreise in ein solches Museum. Was nimmst du vom Ort wahr? Welche Materialien, Gerüche oder Geräusche? Museen haben oft eine besondere Architektur und Ausstattung. Warum ist das deiner Meinung nach so? Ohne was kann ein Museum für zeitgenössische Kunst nicht funktionieren? Was funktioniert in diesem Raum und was schließt er aus?

Kunstwerk Factory

Kunstwerk Wolfgang Tillmans, Buchholz & Buchholz Installation 1993, 1993

Dieses Zimmer stellt einen exakten Nachbau der Galerie Buchholz & Buchholz dar, in der Wolfgang Tillmans 1993 seine Fotografien ausstellt. Hier erprobt der Künstler eine Präsentationsform, bei der Fotografien, Fotokopien und Reproduktionen von Magazinseiten gleichwertig nebeneinanderstehen und über den gesamten Raum verteilt sind.

Kunstwerk Factory

Kunstwerk Sauerbruch Hutton, Museum Brandhorst

Das Museumsgebäude mit seinem langen, zweigeschossigen, rechteckigen Baukörper und der mehrfarbigen Fassade aus 36 000 vertikalen Keramikstäben wurde von Sauerbruch Hutton Architekten entworfen und befindet sich im Kunstareal in Münchener Stadtviertel Maxvorstadt. 23 verschiedene Farben lassen sich zählen und drei Farbfamilien zuordnen: Pastelltönen, leuchtend bunten Farben und dunkleren Nuancen. Das regenbogenartige Farbschema wurde von den Farben der bestehenden Fassaden in der Maxvorstadt inspiriert.

Kreativprojekt Factory

Kreativprojekt Architecture II - inside the White Cube?

Gestalte einen Modellausstellungsraum analog oder digital für ein Kunstwerk deiner Wahl.

Was braucht oder nimmt die Kunst vom Raum? Was gibt der Raum den Kunstwerken?

Die Wechselwirkungen von Raum und Kunst beeinflussen, wie wir Kunst erleben. Hast du eine Erinnerung an eine Situation, wo die beiden mit einander kommuniziert haben, vielleicht sogar in einen Dialog getreten sind? Im Museum Brandhorst gibt es einen Raum nur für zwölf bestimmte Bilder. Erinnert dich dieser Raum an eine andere architektonische Situation?

Kunstwerk Factory

Kunstwerk Louise Lawler, Plexi (adjusted to fit), 2010/2011

Jede der fotografierten Schachteln ist mit einer Plexiglashülle versehen und wird damit vor möglichem Zugriff geschützt. Louise Lawlers Fotografie von Verpackungen wird als Tapete im Museum aufgebracht und dabei den Proportionen der jeweiligen Wand angepasst, auf der sie zu sehen ist. Die daraus resultierende Verzerrung des Bildes lenkt den Fokus nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf den Raum. Die Fotografie zeigt somit, was wir beim Betrachten von Bildern meist außer Acht lassen: die Wand und damit den Rahmen, in dem Kunst präsentiert wird.

Kunstwerk Factory

Kunstwerk Atelier E.B (Lucy McKenzie und Beca Lipscombe), Faux Shop, 2018

„Faux Shop“ ist eine skulpturale Installation und zugleich Schaufenster für eine Modekollektion. Das Schaufenster ahmt ein Damenbekleidungsgeschäft nach. Lucy McKenzie hat die marmorierten Teile der Installation selbst illusionistisch bemalt. Wie sich bewegende Gespenster wurden die Kleider entweder an die Wände gepinnt, in die Auslage gelegt, oder dynamisch an Drähten aufgehängt. Die Kleidung stammt von Atelier E.B, einem kollaborativen Modelabel und Forschungsbüro, das Lucy McKenzie gemeinsam mit der Designerin Beca Lipscombe betreibt.

Kreativprojekt Factory

Kreativprojekt Architecture II - inside the White Cube?

Gestalte einen Modellausstellungsraum analog oder digital für ein Kunstwerk deiner Wahl.

Hast du schon einmal über “unsichtbare” Räume nachgedacht?

Oft werden unsichtbare Räume durch spezielle Codes sichtbar oder denkbar gemacht. Das ist zum Beispiel im Werk „Rebecca" (2019) von Lucy McKenzie oder in der Installation „Deep Social Space" (1989) der US-Künstlerin Cady Noland der Fall. Beide Künstlerinnen verweisen mit ihrer Wahl bestimmter Materialien und Methoden auf gedankliche, kulturelle oder politische Räume, die woanders sind – räumlich, geografisch oder sogar in einer anderen Zeit.

Kunstwerk Factory

Kunstwerk Lucy McKenzie, Rebecca, 2019

Im Zentrum dieses Bildes steht eine gemalte Schaufensterpuppe. Sie befindet sich in einem Innenraum mit speziell entworfenen Objekten: marmornen, hölzernen und seidigen Materialien, einem Buch über das dramatische Inszenieren von Mode und einem Stadtplan von Glasgow, dem Geburtsort Lucy McKenzies, der zur Tapete wird.

Künstler:in Factory

Künstler:in Cady Noland

wurde 1956 in Washington, D.C., in den Vereinigten Staaten geboren.

Kunstwerk Factory

Kunstwerk Atelier E.B (Lucy McKenzie und Beca Lipscombe), Faux Shop, 2018

„Faux Shop“ ist eine skulpturale Installation und zugleich Schaufenster für eine Modekollektion. Das Schaufenster ahmt ein Damenbekleidungsgeschäft nach. Lucy McKenzie hat die marmorierten Teile der Installation selbst illusionistisch bemalt. Wie sich bewegende Gespenster wurden die Kleider entweder an die Wände gepinnt, in die Auslage gelegt, oder dynamisch an Drähten aufgehängt. Die Kleidung stammt von Atelier E.B, einem kollaborativen Modelabel und Forschungsbüro, das Lucy McKenzie gemeinsam mit der Designerin Beca Lipscombe betreibt.