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Regulär:7.00 €
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Kontakt +49 (0)89 23805 2286
info@museum-brandhorst.de Adresse Theresienstraße 35A
80333 München

Aktuelle Ausstellungen

Filmstills aus Mark Leckeys „Fiorucci Made Me Hardcore“ (1999) Ausstellungsreihe „Spot On"

Spot On: Mark Leckey

Forever Young Jubiläumsausstellung 10 Jahre Museum Brandhorst München Ausstellung

Forever Young – 10 Jahre Museum Brandhorst

Installationsansicht Ausstellungsreihe „Spot On"

Spot On: Jana Euler & Thomas Eggerer

Installationsansicht Ausstellungsreihe „Spot On"

Spot On: Josh Smith

Aktuelle Veranstaltungen

Führung

Let’s talk about art – Vor der Kunst und an der Bar

Führung

Forever Young

Führung durch die Ausstellung „Forever Young“ Themenführung

Die dunkle Seite der Pop-Art

Thomas Eggerer Waterworld, 2015 UAB 1079 Künstlergespräch

Thomas Eggerer im Gespräch mit Florian Pumhösl

Einstiegsführung

30 Minuten – ein Werk

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Info
Ausstellung

Bruce Nauman. World Peace

Bruce Nauman World Piece Museum Brandhorst München

Die fünfteilige Videoinstallation „World Peace (Projected)“ (1996) handelt, wie der Titel es andeutet, von der großen Frage des Weltfriedens.

Ausstellungsinfo

Zeitraum

bis

Dauer

ca. 90 Minuten

Über die Ausstellung

Viele von Bruce Naumans (*1941) Arbeiten widmen sich der zwischenmenschlichen Kommunikation in ihrer psychologischen und physiologischen Dynamik. Die fünfteilige Videoinstallation „World Peace (Projected)“ handelt, wie der Titel es andeutet, von der großen Frage des Weltfriedens. Die Projektionen zeigen in Nahaufnahme Personen, die litaneihaft einen Text sprechen beziehungsweise in Gebärdensprache artikulieren: „I’ll talk, You’ll listen; You’ll talk, I’ll listen; (…) You’ll talk, They’ll listen; They’ll talk, You’ll listen (…)“ und später „I’ll talk to you, You’ll listen to me; You’ll talk to me, I’ll listen to you“, bis alle Sprecher-Zuhörer-Konstellationen von Ich, Du, Wir, Sie durchdekliniert sind.

Die Installation lässt die vermeintlich einfache Behauptung, dass der Weltfrieden gewährleistet wäre, wenn nur alle miteinander sprächen und einander zuhörten, ins Leere laufen. Der Text wird so lange wiederholt, bis sich seine Bedeutung aufzulösen scheint. Er ist wie ein Reigen angelegt, der am Ende wieder auf den Ausgangspunkt zurückführt – es gibt also keine Auflösung der Situation, und die Aussagen verbleiben im Bereich des Hypothetischen. Auch die Adressaten des Textes sind unbestimmt. Keine der gefilmten Personen hat ein Gegenüber, sie sprechen in Isolation vor sich hin. In der Ernsthaftigkeit ihres Ausdrucks und dem Festhalten am Wort scheinen sie die Möglichkeit auf Verständigung dennoch nicht aufgegeben zu haben.

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