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Vortrag: Theorien der Skulptur im technologischen Wandel

Aufzeichnung des Vortrags „Theorien der Skulptur im technologischen Wandel“ vom 22. Januar 2021, der im Rahmen des Symposiums „Future Bodies from a Recent Past—Sculpture, Technology, and the Body since the 1950s“ stattfand.

Mit den 1960er-Jahren wird das Ende des klassischen Skulptur-Idioms auf praktischer wie theoretischer Ebene deklariert. Ein Aufbrechen der materiellen und medialen Gattungsgrenzen durch neue Medien, Techniken und konzeptuelle Setzungen demontiert die Erzählung der Skulptur als in sich geschlossene Einheit. Das Bewusstsein für ihre historische Determiniertheit ersetzt die Vorstellung von Skulptur als universeller Kategorie. Doch neue Reproduktionstechnologien wie die Fotografie erzeugen bereits im späten 19. Jahrhundert erkenntnistheoretische Formationen, die herkömmliche Vorstellungen von Skulptur destabilisieren. In der fotografischen Abbildung werden Materialität, Maßstab, Zeitlichkeit und Ortsspezifik der Skulptur portabel und fließend. Als Präfiguration einer postmodernen Logik stellt dies die innere Kohärenz und tradierte Definition der Gattung Skulptur infrage.

 

Sprecher:innen

Ursula Ströbele | From Body to Machine: Sculpture in Times of Technological Change

Megan R. Luke | Sculpture in the Age of Mass Reproduction

 

Fig.: Albert Renger-Patzsch, Marmor an der Lahn (Metamorphit), 1963, plate 55, in: “Gestein,” 1966, © Albert Renger-Patzsch / VG Bild-Kunst, Bonn 2021