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Panel: Hybride Figurationen der 1960er-Jahre

Aufzeichnung des Panels „Hybride Figurationen der 1960er-Jahre“ vom 22. Januar 2021, das im Rahmen des Symposiums „Future Bodies from a Recent Past—Sculpture, Technology, and the Body since the 1950s“ stattfand.

Dieses Panel setzt bei der figurativen Skulptur der 1960er-Jahre und ihrem Fokus auf Körperlichkeit, Materialität und Affekt an. Die gesellschaftlichen und ideologischen Umbrüche jener Zeit, aber auch die zunehmend spektakuläre Zurschaustellung von Körpern und ihrer Veränderbarkeit tragen zu einer substanziellen Verschiebung und Hybridisierung von Körperbildern bei. Diese werden in der Skulptur –häufig unter Einsatz neuer Materialien und Techniken –verhandelt. In den vorgestellten Werken wird der Körper als psychologischer Raum und als Ort physischer Manipulationen sichtbar: zwischen Mimese und Monstrosität, Synthetik und Fragmentierung, Oberfläche und Animismus. So formuliert sich nicht nur eine Kritik an der Historisierung des Minimalismus als Paradigma künstlerischer Innovation in den 1960er-Jahren, sondern auch an dessen augenfälliger Verdrängung des Körpers aus dem skulpturalen Objekt.

 

Sprecher:innen
Jo Applin | Jann Haworth und die Poetik des Weichen

Marta Dziewańska | Der Futurismus der weiblichen Avantgarde

Antje Krause-Wahl | Glänzende Substanzen in/und skulpturale Figurationen der 1960er-Jahre

 

Moderation

Manuela Ammer

 

Abb.: Alina Szapocznikow, Untitled (Fetish VII), 1971, Ursula Hauser Collection, Schweiz, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Courtesy the Estate of Alina Szapocznikow / Piotr Stanislawski / Galerie Loevenbruck, Paris / Hauser & Wirth