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Info
Schwarz-Weiß Portrait von Antje Krause-Wahl
Sprecher:in | Antje Krause-Wahl

Glänzende Substanzen in/und skulpturale Figurationen der 1960er-Jahre

Lucas Samaras (* 1936) schuf 1964 unter anderem einen durchsichtigen, an ein Aquarium erinnernden Kasten, der einen in seine Sinnesorgane zerlegten Körper enthält. Augäpfel, Ohren und Finger sind dort umgeben von farbig schimmernden Materialien und Gegenständen wie verzerrenden Folien, Nadeln, einer Kugel aus Glas und Nachbildungen von Wassertropfen. Ausgehend von diesem Objekt befasst sich mein Vortrag mit Samaras’ glänzenden, glitzernden und geradezu flüssigen Oberflächen als Teil einer skulpturalen Produktion der 1960er-Jahre, die das menschliche Subjekt in einem zunehmend von Informationstechnologien beherrschten Umfeld neu formulierte. In diesem Beitrag wird untersucht, wie Samaras’ antitechnologische Skulpturen sinnliche Momente aktivieren, die vom Körper als Substanz wegführen hin zu den Oberflächen und dabei die Grenzen zwischen geschlechtlichen Körpern sowie Subjekten und Objekten gleichermaßen überschreiten.

Über Antje Krause-Wahl

Antje Krause-Wahl ist Kunsthistorikerin und lehrt derzeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mit ihrem Forschungsprojekt „Räume der Berührung. Subjektkonfigurationen und Gemeinschaftsbildung in der Kunst der 1960er- und 1970er-Jahre“ wurde sie in das Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen. „Shine On! Materials, Practices and Politics of Shine in Modern Art and Popular Culture“ (herausgegeben mit Änne Söll und Petra Löffler) wird 2021 bei Bloomsbury erscheinen.