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Info
Jörg Immendorff

Teine Tunst mache

  • Jahr1965
  • MaterialDispersionsfarbe auf Leinwand
  • Maße120 x 120 cm
  • Erwerbsjahr2018
  • InventarnummerUAB 1216
  • AusgestelltUntergeschoss

Mehr über das Werk

Es gibt wohl kaum etwas Niedlicheres als kleine Babys. Doch das von Jörg Immendorff erscheint eher bedrohlich. Der pausbäckige Babykopf weint übergroße Kullertränen in bunten Farben. Darunter steht, fast flehend, „Teine Tunst mache“ – die Bitte, keine Kunst machen zu müssen. Immendorff war zu dieser Zeit Student an der Düsseldorfer Kunstakademie in der Klasse von Joseph Beuys und wie sein Lehrer angetrieben von sozialen Fragen. Seine Baby-Bilder malte er zur Zeit des Vietnamkriegs, als Appell an die Friedfertigkeit. Zugleich zeugen sie von Immendorffs bissigem Humor, der sich auch gegen die eigene Zunft und deren „weinerliche“ Selbstbezogenheit richtete. Er sah die Aufgabe der Kunst darin, die Welt zu verändern – und sich nicht mit eigenen Zweifeln aufzuhalten. Nur ein Jahr später forderte er: „Hört auf zu malen.“ Damit setzte er auch den Zwiespalt politisch engagierter Kunst ins Bild. Denn auch der Wunsch, die Malerei hinter sich zu lassen, findet seinen Weg zurück in die Malerei.

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