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Info
Jean-Michel Basquiat

Ohne Titel

  • Jahr1983
  • Material3 Teile; Acryl und Ölkreide auf Leinwand
  • Maße243.8 x 62 cm
  • Erwerbsjahr2001
  • InventarnummerUAB 20
  • AusgestelltErdgeschoss

Mehr über das Werk

Die Malereien von Jean-Michel Basquiat erinnern schon auf den ersten Blick an Graffiti. Seine Bildsprache ist rastlos und skizzenhaft. In dem Triptychon begegnen uns Textfragmente, übermalte Partien, Schraffuren, lose gezeichnete Formen, Körper und insbesondere Schädel, deren Darstellung von seiner obsessiven Lektüre anatomischer Atlanten zeugt. Der Frauenkörper auf der linken Tafel ist Pablo Picassos „Les Desmoiselles d’Avignon“ (1907) entlehnt – einer Ikone der modernen Malerei, die sich ihrerseits auf die afrikanische Kunst berief. Aber auch Figuren wie Nero, Ikarus, Miles Davis und Marco Polo, deren Namen seine Bilder bevölkern, eröffnen einen Blick auf Basquiats künstlerischen Horizont. Dieser reicht von der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte bis zur afroamerikanischen Gegenkultur. All diese Versatzstücke nutzt Basquiat, wie bei der Improvisation im Jazz, für sein Schaffen. Er verleibt sich die Weiße Kulturgeschichte ein und markiert darin selbstbewusst seinen eigenen Platz als Künstler of Color.

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Cady Noland *1956                                                                                                        Tanya as a Bandit, 1989
Cady Noland Tanya as a Bandit, 1989