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Kerstin Brätsch

Künstler:in Factory

wurde in Hamburg geboren.

Kerstin Brätsch ist vor allem als Malerin bekannt und arbeitet oft auch mit anderen Künstler:innen und Handwerker:innen in Projekten zusammen. Sie ist eine wahre Teamplayerin.

Sie setzt sich in ihren Arbeiten mit sehr unterschiedlichen Themen auseinander: von alten Erzählungen, Dichtungen und Sagen aus Hawaii bis hin zu digitalen Bildern im Internet, von Werkstoffen wie Glas und alten Maltechniken bis zu atomaren Katastrophen wie 2011 in Fukushima in Japan.

Während ihres Studiums an der Columbia University in New York geht Kerstin wiederholt zu Wahrsagerinnen, um sich ihre Zukunft vorhersagen zu lassen. Diese mehrdeutigen Vorhersagen sind Ausgangspunkt für ihre Malereien, die sie auf großen Papierbogen umsetzt.

Grübeln

Kann das Bild selbst über übernatürliche Fähigkeiten verfügen?

Sprich darüber

Inwiefern unterscheidet sich die Forschung einer Künstlerin von der Forschung einer Wissenschaftlerin?

Kerstin Brätsch setzt alchemistische Rezepturen fast vergessener handwerklicher Prozesse für ihre Malerei ein. Manche ihrer Arbeiten sind etwa nur im Licht wirklich zu erkennen, wirken so, als seien Überreste von Pflanzen oder Tieren darin versteinert, oder entstehen sogar erst, wenn sie durch ein Wasserbad gezogen werden.

Im Jahr 2007 gründet sie zusammen mit ihrer Künstlerkollegin Adele Röder DAS INSTITUT, eine Art Forschungslabor. In dem Projekt KAYA arbeitet Kerstin gemeinsam mit dem Bildhauer Debo Eilers. Den Namen übernehmen sie von der Tochter einer Freundin von Debo, die Kaya heißt. Kerstin und Debo beginnen 2010, mit Kaya zusammenzuarbeiten, als das Mädchen 14 Jahre alt ist.

Kerstin stellt oft großformatige Bilder her. Sie untersucht die Darstellungen von Mustern, Farbverläufen und Lichteffekten und experimentiert dabei mit unterschiedlichen malerischen Techniken und Materialien, um besondere Wirkungen zu erzeugen.

Kerstin Brätsch

Unstable Talismanic Rendering 19 (with gratitude to master marbler Dirk Lange), 2014

Vertiefen

Kunstwerk Factory

Kerstin Brätsch for DAS INSTITUT, Heavy Mädel, 2009

Auf die Farbwolken, bestehend aus Pigment, Acryl und Öl auf Papier, klebt die Künstlerin Kerstin Brätsch amerikanisches Münzgeld in Form eines großen X auf. Es stellt einen realen Wert dar. Dass das Papier als Bildträger für die schweren Münzen eigentlich ungeeignet ist und immer wieder Geldstücke abfallen, ist Kerstin Brätsch jedoch egal. Ihr gefällt es, dass ihre Malereien so zu „Wunschbrunnen“ werden – als könnte man mit ein paar Cent sein Glück besiegeln.

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