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Museum Brandhorst
Theresienstraße 35A 80333 München
Künstler:innengespräch

Technobodies | Stephanie Dinkins und Alex Estorick im Gespräch

  • Uhrzeit19:00 bis 20:00 Uhr
  • ZielgruppeErwachsene
  • AnmeldungDas Gespräch findet im Foyer statt | Kostenfrei | Keine Anmeldung nötig

Beschreibung

Wie kann künstliche Intelligenz zum Medium der zeitgenössischen Kunst werden? Wie verändern digitale Daten und Algorithmen unser Verständnis von Körpern und unser Zusammenleben? Künstlerin Stephanie Dinkins und Medientheoretiker Alex Estorick setzen sich im Gespräch im Museum Brandhorst kritisch mit dem Potenzial neuer Technologien auseinander. Dinkins Werk „Conversation with Bina48“ ist Teil der Ausstellung „Future Bodies from a Recent Past“. Im Dialog mit dem humanoiden Roboter „Bina48“, der angeblich zu unabhängigem Denken und Emotionen in der Lage ist, testet die Künstlerin den Möglichkeitsraum von Mensch-Maschine-Interaktionen. Dabei erkundet sie die Grenzen menschlichen Bewusstseins und stellt zentrale Fragen über die Kontrolle, Wahrnehmung und Repräsentation von Körpern.

 

Stephanie Dinkins ist eine transmedial arbeitende Künstlerin, die Plattformen für den Austausch über Rassismus, Geschlecht, Alter und künftige Geschichtsschreibungen schafft. Dinkins setzt in ihrer künstlerischen Praxis neue Technologien, dokumentarische Praktiken und soziale Zusammenarbeit, um Gleichberechtigung und gemeinschaftlichen Souveränität zu ermöglichen. Ihr besonderes Anliegen ist es, mit People of Color zusammenzuarbeiten, um gerechtere, auf Werten basierende soziale und technologische Ökosysteme zu skizzieren. Dinkins ist Professorin an der Stony Brook University, wo sie das Future Histories Studio gründete und die Kusama-Stiftungsprofessur für Kunst innehat.

 

Alex Estorick ist ein Medientheoretiker, der versucht, sozial progressive Ansätze für neue Technologien zu entwickeln. Als Chefredakteur von Right Click Save möchte er eine kritische Diskussion über NFTs, Blockchain und Web3 anregen. Er ist außerdem mitwirkender Redakteur für Kunst und Technologie bei Flash Art und hat die digitale Kolumne „The Uncanny Valley“ des Magazins als Brücke zwischen zeitgenössischer Kunst und neuen Medien etabliert. Er schreibt für zahlreiche Publikationen - von Frieze bis zur Financial Times - und veröffentlichte kürzlich die erste Ästhetik der Kryptokunst: eine datengestützte Studie über die frühe Entstehung des NFT-Phänomens.

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