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80333 München

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Museum Brandhorst
Theresienstraße 35A 80333 München
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Podiumsgespräch

After Liberalism – On Struggling Privilege in Art: Kerstin Stakemeier im Gespräch mit Ana Teixeira Pinto

  • SpracheEnglisch
  • Uhrzeit19:00 bis 21:00 Uhr
  • Dauer120 Minuten
  • Teilnehmermax. 200 Personen
  • AnmeldungKeine Anmeldung notwendig, Gespräch findet im Foyer des Museums statt

Beschreibung

In den jüngsten Diskussionen rund um die soziale und asoziale Präsenz der zeitgenössischen Kunst traf eine Szene, die sich selbst als liberal, wenn nicht gar kritisch betrachtet, auf einen Gegner, der keinesfalls neu ist, in letzter Zeit aber neue, aktuelle Bedeutung erlangt hat: Künstlerinnen und Künstler, deren Selbstbild auf das beständige Ausleben sozialer Privilegien zurückgeht (und sich darauf beschränkt). Mit dem jüngst eingeläuteten Ende der liberalen Gesellschaft und der Ablösung emanzipatorischer Erzählungen durch Erzählungen defensiver Aggression vonseiten rechter Parteien und der Alt-Right-Bewegung scheinen der kritischen Kunstwelt nicht nur die Mittel abhandengekommen zu sein, sich von Künstlerinnen und Künstlern zu befreien, die an dieser sozialen Verrohung mitwirken, sondern auch die Fähigkeit, das, was diese als „Witz“, „Spaß“ und „Meinungsfreiheit“ bezeichnen, als bekannte Formen kultureller Faschistisierung in neuem Gewand zu erkennen. Ana Teixeira Pinto und Kerstin Stakemeier werden sich mit diesen Formfragen auseinandersetzen, nicht nur in Bezug auf Kunst und kulturelle Debatten, sondern auch im Kontext einer bestehenden postliberalen Subjektivität.

 

Kerstin Stakemeier, Autorin und Dozentin mit Sitz in Berlin, ist Professorin für Kunsttheorie und -vermittlung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.

 

Die Autorin und Kulturtheoretikerin Ana Teixeira Pinto lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Dozentin am DAI (Dutch Art Institute) und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leuphana Universität Lüneburg.

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Samstag 15:30 - 17:00
Veranstaltung

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