Museum Brandhorst

Christopher Wool

Neben Mike Kelley und Robert Gober ist Christopher Wool einer der bedeutendsten Post-Pop Art-Künstler der New Yorker Kunstszene. 1955 geboren und in Chicago aufgewachsen ging er in den 1980er Jahren nach New York. Bereits Ende der 1980er Jahre wurden internationale Ausstellungsmacher und Galerien auf seine Gemälde aufmerksam, in denen er schwarze, scheinbar gedruckte Worte, oft Zitate oder Zitatfragmente, auf weißgrundierte Aluminiumtafeln malte oder druckte. Als er sein Motivspektrum und seine Maltechnik um Übermalungen erweiterte, wirkte dieser Rückgriff auf die Alltagskultur poetischer und nachdenklicher als jene der Pop Art-Künstler. Wool lebt und arbeitet in New York. 

Die Werke der Sammlung Brandhorst geben einen repräsentativen Einblick in das Schaffen Wools seit den frühen 1990er Jahren. Neben den Zitatbildern erfasst sie Beispiele für Übermalungen und den späteren Graffiti-Zeichenstil, neben Arbeiten auf Aluminium solche auf Papier, intime Formate ebenso wie ausgedehnte.

Christopher Wool | Kidnapped, 1994 Email auf Aluminium
		228 x 152 cm Foto: Haydar Koyupinar
		© Courtesy of the artist and Luhring Augustine, New York

Christopher Wool | Kidnapped, 1994

Email auf Aluminium
228 x 152 cm

Foto: Haydar Koyupinar
© Courtesy of the artist and Luhring Augustine, New York