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PRESSESTIMMENPressestimmen

„Die erste Sonderausstellung (…) zeigt Picasso als Schöpfer von Künstlerbüchern, und es ist damit etwas Hervorragendes gelungen. Kunst in Büchern ist nicht gerade ein Lieblingsthema von Kuratoren, die meistens Mühe haben, die als verstaubt geltende Materie publikumswirksam aufzubereiten: Bücher entfalten ihren Reichtum schließlich beim Blättern, in Vitrinen stellen sie sich gern tot. Aber die Kuratorin Nina Schleif meistert die Klippen glänzend, allerdings konnte sie auch aus dem Vollen schöpfen: Gut zwei Drittel der 156 von Picasso ausgestatteten literarischen Werke haben Anette und Udo Brandhorst zu einer der größten und bedeutendsten Kollektionen ihrer Art zusammengetragen (…).“
Brita Sachs, Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Diese erste Wechselausstellung im Museum Brandhorst erscheint rundweg gelungen – und ist eine Überraschung (…). Es ist die Fülle an Techniken, Themen, Motiven, Formaten, Ideen, die fasziniert.“
Christoph Wiedemann, Süddeutsche Zeitung

„Diese zermahlenen, ins Zweidimensionale gezwungenen Wälder mit ihren rätselhaften Zeichen und Zeichnungen sind leicht zu begreifen, auch wenn man sie in ihren Glasrahmen und -vitrinen nicht berühren kann. Sie leuchten ein – was auch an der Ausstellungsarchitektur liegt, die die Werke in sechs dämmrigen Kabinetten im sanften Lichtkreis schwebend vor Augen führt …“
BR Online

Zur Vielfalt von Picassos Künstlerbüchern:
„Zum Glück wird das sogar in den etwas engen, kabinettgleichen Gemächern dieses Privatmuseums spürbar dank der geschickten Konzeption der Kuratoren Nina Schleif und Armin Zweite und dem von den Museumsarchitekten entworfenen Ausstellungsdesign.“
Wilhelm Warning, KulturWelt, Bayern 2

 „Museumschef Armin Zweite legte sich (…) jetzt mächtig ins Zeug, um diesen Schatz auch wirklich als Schatz zu präsentieren und nicht als biedere Bücherschau für die doch eher kleine Gemeinde eingefleischter Bibliophiler.“
Simone Dattenberger, Münchner Merkur

„In der ebenso intimen wie originellen Ausstellungsarchitektur der Museumsarchitekten Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton (…) entdeckt man, dass Picasso sich mit vielerlei Literatur befasste.“
Angela Bachmair, Augsburger Allgemeine

„Hier ist (…) eine Bücherschau zu sehen, der es beispielhaft gelingt, die Exponate in Szene zu setzen und den Betrachter zu verlocken, seiner Neugierde zu folgen. Durch klug durchdachte Vitrinen scheinen die Blätter gleichsam zu schweben, und das blendfreie Licht sorgt dafür, dass man zuweilen vergisst, dass zwischen den kostbaren Papieren und den eigenen Augen noch eine Glaswand ist.“
Anette Krauß, Donaukurier

„Buchkunst zu präsentieren ist nicht einfach. (…) Für die aktuelle Schau hat das Architekturbüro Sauerbruch Hutton individuelle Vitrinen mit entsprechender Lichtregie gebaut, die den unterschiedlichsten Exponaten gerecht werden.“
Gloria Ehret, Weltkunst

„Vielleicht regt die Ausstellung andere Kuratoren an, das Buch als Träger großartiger Kunst stärker ins Visier zu nehmen.“
Günter Baumann, Portal Kunstgeschichte

 „(...) der Katalog „Picasso. Künstlerbücher“ nichts weniger als ein neues Standardwerk zu einem überraschend schlecht bearbeiteten Feld im Schaffen des Künstlers geworden, das nicht nur mit klugen Texten, sondern auch und vor allem mit hervorragenden, geradewegs plastischen Abbildungen glänzt."
Sebastian Karnatz, titel-magazin